Mitglieder der Operationellen Gruppe [OG]
Hauptverantwortliche: Landschaftspflegeverband Marburg- Biedenkopf e.V.
Der LPV Marburg-Biedenkopf e.V. fungiert als Schnittstelle zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Kommunalpolitik. Der LPV erfüllt eine vernetzende Funktion, bringt kommunikative und moderierende Kenntnisse mit und verfügt über Expertise und Erfahrung im Bereich Landschaftspflege und Naturschutz.
Die Geschäftsstelle besteht aus drei Mitarbeitern (Stand 25.03.2025):
Dr. Jan-Niklas Nuppenau: Projektkoordinator für das Innovationsvorhaben „Wildsaatgut in der Landwirtschaft“: Abschluss in Biological Sciences (B. Sc.), Abschluss in Global Change Ecology (M.Sc.), Abschluss in Plant Systematics (Ph.D). Herr Nuppenau verfügt über mehrjährige Erfahrung in den Bereichen der Botanik, Ökologie und Landnutzungsdynamiken.
Judith Ziemek: Geschäftsführerin des LPV Marburg-Biedenkopf e.V.: Abschluss in Agrarwissenschaften (B. Sc.), Abschluss in Nutztierwissenschaften (M. Sc.). Frau Ziemek leitet die Geschäftsstelle des LPV Marburg-Biedenkopf e.V. seit Oktober 2022.
Jaqueline Bienhaus (Projektmanagerin): Abschluss in Umweltmanagement (B. Sc.), Abschluss in Biodiversität und Naturschutz (M.Sc.) Frau Bienhaus verfügt über eine mehrjährige Berufserfahrung in der Planung und Umsetzung von Naturschutz- und Landschaftspflegemaßnahmen
Landwirtschaftliche Betriebe
Die im Innovationsvorhaben involvierten landwirtschaftlichen Betriebe, verfügen über umfassende Kenntnisse in der Bewirtschaftung von Grünland und kennen die Flächen sowie deren Besonderheiten. Es sind sowohl ökologische als auch konventionell wirtschaftende Betriebe involviert.
a) Lettcheshof GbR: Der Betrieb ist ein ökologischer Schweinemastbetrieb im Haupterwerb, der zusätzlich auch Mutterkuhaltung betreibt und Grünlandflächen extensiv bewirtschaftet. .
b) Landwirtschaftlicher Betrieb Landdau: Reiner Acker und Grünlandbetrieb im Gladenbacher Hinterland mit einer heterogen Flächenausstattung. Die Grünlandflächen verfügen teilweise über eine wertvollen Artenzusammensetzungen. Der Betriebsleiter ist selber in der Saatgutbranche tätig.
c) Landwirtschaftlicher Betrieb Karsten Will: Konventioneller Nebenerwerbsbetrieb bei dem der Betriebsleiter als Agrar-Berater tätig ist und interessiert an alternativen Möglichkeiten der Grünlandwirtschaft und Diversifizierung seiner Flächen ist.
d) Naturlandhof Lingelbach: Ein seit 2005 ökologisch wirtschaftender Haupterwerbsbetrieb mit hohem Grünlandanteil der daran interessiert ist überschüssiges Grünland in sinnvolle Umnutzung zu bringen.
Wasser- und Bodenverband (WBV) Marburgerland
Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement
Die Professur für Landschaftsökologie und Landschaftsplanung am Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement, vertreten durch Prof. Dr. Till Kleinebecker Dr. Yves Klinger und MSc.Melanie Hahn, verfügt über anerkannte Expertise im Bereich der Renaturierungsökologie und des Naturschutzmanagements. Unter anderem werden und wurden verschiedene Projekte zu der Effektivität von Mahdgutübertragung, dem Umgang mit invasiven Arten und Auswirkungen von Landnutzung und Klimaveränderung auf pflanzliche Diversität durchgeführt. Das fachkundige Personal verfügt über fundierte Kenntnisse insbesondere von Grünlandökosystemen und bringt Kenntnisse über den aktuellen Forschungsstand in für das Projekt Wildsaatgutrelevanten Bereichen ein. Im Speziellen verfügen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe über viel Erfahrung in der Durchführung von Keimversuchen, die zur Bestimmung der Artenzusammensetzung und der Keimfähigkeit von Wiesendruschgut zum Tragen kommt.
Institut für Agrarpolitik und Marktforschung
Das Institut für Agrarpolitik und Marktforschung, vertreten durch Prof. Dr. Ramona Teuber (Professur für Marktlehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft), verfügt über fundierte Kenntnisse von marktwirtschaftlichen Zusammenhängen und deren Wirkungen. Des Weiteren wurden hier bereits Erfahrungen mit der Durchführung von Bedarfsanalysen und der Entwicklung von Vermarktungsstrategien gesammelt. Bei dem Institut wird in einem ersten Schritt durch eine studentische Hilfskraft bei Behörden, Planungsbüros und Saatgutproduzenten erfragt wie der Bedarf an regionalem Saatgut im Landkreis Marburg-Biedenkopf aussieht.


