Ziele von EIP-Agri

EIP-Agri steht für die Europäische Innovationspartnerschaft für Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit. 

 

Ziel dieses EU-Programms ist es, die landwirtschaftliche Produktion bei geringerem Ressourcenverbrauch zu steigern und dadurch nachhaltiger zu machen. 

 

Landwirtschaft und Forschung sollen durch EIP besser verzahnt werden, um Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. 

 

Ansatz:
Probleme der praktischen Landwirtschaft werden gemeinsam von Partnern aus Beratung, Unternehmen, Vereinen und Verbänden sowie Wissenschaft bearbeitet. In diesen operationellen Gruppen (OG) sind in der Regel auch landwirtschaftliche Betriebe vertreten. 

 

Über den verbesserten Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sollen die Projektergebnisse schneller zur Verfügung stehen. Umsetzung in Deutschland und den Ländern EIP-Agri wird über den Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert. Die Bundesländer bestimmen in ihren jeweiligen Richtlinien die Fördervoraussetzungen für EIP-Agri. Interessierte, die ein Innovationsprojekt durchführen möchten, müssen sich in den Ländern meist im Vorfeld des Förderantragsverfahrens mit ihrer Projektidee bewerben. Hierzu rufen die meisten Länder durch sogenannte Interessenbekundungsverfahren auf.

 

Die Länder prüfen dann den Innovationsgehalt der geplanten Projekte, danach erfolgt das eigentliche Antragsverfahren. 

 

Grundsätzlich werden neben den Personalkosten weitere vorhabensbezogene Ausgaben gefördert.


Alle EIP-Projekte finden Sie auf der Datenbank der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS):
www.netzwerk-laendlicher-raum.de/projekte